weihnachtsbaum weihnachtsbaum

Einen Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken - das ist etwas, auf das schon der Stimmung wegen niemand verzichten möchte. Er ist fast schon „das typische Symbol der Weihnachtszeit“ geworden.

Die Germanen schmückten die Eingänge ihrer Häuser mit immergrünen Zweigen, weil in denen - so glaubten sie - gute Geister wohnen.

Im Mittelalter führte man vor den Kirchen Mysterienspiele über den Sündenfall Adams und Evas auf, denn in der Weihe-Nacht wurde die Sünde des Menschen durch die Menschwerdung Christi gesühnt. (Bis heute ist das Namensfest von Adam und Eva am 24. Dezember.)

Dabei wurde auch ein Baum gebraucht - und sicherlich wird man keine kahlen winterlichen Zweige genutzt haben. Ein immergrüner Baum bot sich dazu an.

weihbaumDer älteste Beleg eines Weihnachtsbaumes kommt aus dem Jahre 1539 aus Straßburg und ein mit Brezeln, Datteln, Nüssen und Äpfeln versehener Baum stand um 1570 in Bremen. In den folgenden Jahren fanden wohlhabende Familien in den Städten Gefallen daran.

Der preußische König ließ seinen Soldaten während des Krieges 1870/71 an Heiligabend junge Tannen in die Schützengräben stellen, was viele Soldaten von zu Hause nicht kannten.

WeihbaumUnter katholischen Christen fand der Brauch erst zu Beginn unseres Jahrhunderts Freunde. Man tat sich schwer mit Bräuchen, die heidnische Ursprünge hatten. (Das nebenstehende Foto zeigt unsere Kirche im Jahre 1938.)

Der ursprünglich katholische Weihnachtsbrauch war die Krippe.

Als immergrüner Baum symbolisiert der Weihnachtsbaum das ewige Leben, das uns Gott verheißt. Gottes Wort - nach dem Propheten Hosea -: „Ich will sein wie eine grünende Tanne; von mir erhältst Du deine Früchte“ verweist auf seine Treue und Zuwendung zu allen Menschen.

Wir hoffen, daß diese Zuwendung Gottes in den Weihnachtstagen für Sie spürbar ist.